Publikationen

  • Das SMZ-Info, unsere PatientInnenzeitung, berichtet über die Aktivitäten und Veranstaltungen des SMZ und will Zugang zu aktuellem gesundheitspolitischem Wissen ermöglichen.
  • Studien des SMZ Liebenau und Zusammenfassungen von Veranstaltungen liegen als Broschüren auf. Diese können gegen einen Unkostenbeitrag per mail oder unter der Telefonnummer 0699 180 84 375 im SMZ bestellt werden.

Die Publikationen des SMZ Liebenau können gegen einen geringen Unkostenbeitrag per E-Mail oder Telefon im SMZ bestellt werden. 

Online verfügbare Publikationen:

Neuere Publikationen über das SMZ: »

Hier auch on­li­ne ver­füg­bar: "Stadt­teil­be­zo­ge­ne Ge­sund­heits­för­de­rung. Ei­ne em­pi­ri­sche Ana­ly­se über ei­ne Maß­nah­me im Set­ting Stadt­teil: Brunch am Grün­an­ger." (2014) Kers­tin…
von SMZ-Redaktion

Externe Publikationen:

"Stadtteilbezogene Gesundheitsförderung. Eine empirische Analyse über eine Maßnahme im Setting Stadtteil: Brunch am Grünanger." (2014)
Kerstin Nestelberger verfasste ihre Masterthesis über eine gesundheitsfördernde Maßnahme der SMZ-Stadtteilarbeit: den Brunch am Grünanger. Es wurde versucht, das Projekt mit Hilfe der Kriterien einer partizipativen Stadtteilarbeit zu anlysieren und in die Vorgaben der WHO für Gesundheitsförderung im Setting einzubinden. Dazu wurden sowohl BrunchteilnehemrInnen als auch Durchführende und ExpertInnen in qualitativen Interviews befragt.

Link zur Arbeit: Masterthesis Nestelberger

"Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau - gelebtes Konzept gesundheitsförderlicher, interdisziplinärer Primärversorgung im kommunalen Setting" (2013)
Ein Modell für die gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Annemarie Brunner beschreibt in ihrer Masterthesis die Einbettung des Pilotmodells SMZ in die WHO-Forderungen nach einer umfassenden Primärversorgung verbunden mit Prävention und Gesundheitsförderung im lokalen Setting.

Link zur Arbeit: Masterthesis Brunner

"Integrative Gesundheitsversorgung am Beispiel des SMZ Liebenau - Ein Modell für die Zukunft?" (2012)
Die Masterarbeit von Matthias Urlesberger beschreibt  die Tätigkeitsbereiche und Angebote des SMZ Liebenau unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Versorgung und gibt weiters einen Ausblick über interdisziplinäre medizinische Versorgungszentren mit Fokus auf sozialmedizinschen Kriterien als best practice Modelle für eine zukunftsweisende Gesundheitsversorgung.

Link zur Arbeit: Urlesberger_Integrierte Versorgung_SMZ

"Urbane Problemlagen in den Stadtteilen Schönauviertel und Grünanger" (2009)
Projekt im Rahmen der Lehrveranstaltung "Interdisziplinäre Vertiefung: Gesellschaftliche Strukturen und Prozesse - Stadtsoziologie"
AutorInnen: Kolbábek Andreas, Neumann-Rieser Birgit, Sammer Markus, Nopp Michaela, Windhaber Agnes, Winkelmayer Carina, Engel Dario, Verlic Mara
Die StudentInnen führten zunächst eine statistische Sozialraumanalyse basierend auf den Wiener Sprengeldaten der letzten Volkszählung durch und beleuchteten die beiden sozial benachteiligten Grazer Stadtteilen "Grünanger" und "Schönausiedlung"mittels strukturierter Beobachtung und ExpertInneninterviews näher.

Link zur Arbeit: Urbane Problemlagen_Sozialraumanalyse

"Die organisationalen Potentiale zur Reduktion sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit durch Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in Österreich.
Ein Handlungsfeld Sozialer Arbeit?" (2009)

Die Masterarbeit von Christoph Pammer, DSA, MPH im Studiengang Sozialarbeit/Sozialmanagement (FH JOANNEUM) beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Sozialer Ungleichheit und Gesundheit. Die vergleichende Untersuchung des Gesundheits- und Sozialsystems in Österreich geht davon aus, dass Organisationen in Wissenschaft, Politik und Praxis gemeinsame Anstrengungen unternehmen müssen, um komplexe Probleme wie die sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit in Angriff nehmen zu können. Die organisationalen Problemlösungspotentiale werden auf der Basis theoretischer Samplings korporativer Akteure untersucht, wobei 12 narrativ-episodische Interviews mit deren Agent/ innen geführt und mittels eines modifizierten Grounded-Theory-Zugangs hinsichtlich ihrer Unterschiede und Gemeinsamkeiten analysiert werden.

Link zur Arbeit: Pammer Gesundheitliche Ungleichheit

"Ganz normal eben". Soziokulturelle Aspekte des Alltags von SubstitutionspatientInnen (2006)
Diese Studie beleuchtet die verschiedenen Lebenswelten und Laufbahnen von KonsumentInnen psychotroper Substanzen mit ihren unterschiedlichen Erklärungsmodellen, Wünschen und Strategien.
Die Autorin, Dr.in Angela Simone Huber, war von September 2005 bis Juni 2006 Turnusärztin im SMZ Liebenau. Während dieser Zeit interviewte sie acht SubstitutionspatientInnen. Ziel war es, die persönlichen Perspektiven in den Vordergrund zu rücken und diese subjektiven Erfahrungen in ihrem soziokulturellen Kontext zu betrachten.

Leitbild "Gesundes Liebenau" (2006)
Liebenau ist ein Bezirk der große Belastungen zu tragen hat: Verkehr, Industrie und schlecht Luftqualität beeinträchtigen das Leben der BewohnerInnen. Gleichzeitig gibt es aber auch viele positive Seiten, die es zu erhalten und auszubauen gibt, sehr viel Engagement, Ideen und Initiativen.
Bei den Diskussionen im Rahmen der Gesundheitsplattform kristallisierte sich zunehmend der Wunsch heraus, Ziele für den Bezirk zu formulieren, die von möglichst vielen BürgerInnen mitgetragen werden können.
Unter der Moderation und Begleitung des SMZ wurde das Leitbild "Gesundes Liebenau" erarbeitet. Dadurch soll ein konkretes Bild entstehen, wie Liebenau in Zukunft aussehen kann.

Public Health in Österreich und Europa (2005)
Die Festschrift anlässlich der Emeritierung von Univ.-Prof. Dr. med. Horst Noack beleuchtet verschiedene Aspekte von Public Health wie etwa Gesundheitspolitik, den sozio-kulturellen Kontext von Gesundheit und Krankheit, die Zukunft von Public Health und Aspekte des österreichischen Gesundheitswesens. Dr. Gustav Mittelbach und Dr. Rainer Possert lieferten in diesem Zusammenhang einen Beitrag über das SMZ Liebenau als primärmedizinisches interdisziplinäres Versorgungsnetz. Beschrieben werden hier unter anderem die kritische Medizin als Geburtshelferin des SMZ, die Arbeitsgrundsätze, die laufenden Kampagnen zur Gesundheitsförderung und die Primärversorgung, die im internationalen Vergleich beispielhaft ist.

Jugend in Liebenau – Eine Analyse der spezifischen Lebenslagen der Jugendlichen in Liebenau (2002)
Eine Studie über das Freizeit- und Gesundheitsverhalten der Liebenauer Jugendlichen, erstellt im Rahmen eines Forschungspraktikums am Institut für Soziologie Graz.
Jugendliche in Liebenau haben es mit der Freizeitgestaltung im Bezirk schwer: Es gibt kaum adäquate Einrichtungen, wo sich Jugendliche in ungezwungener Atmosphäre treffen können. Die Politik ist gefordert, für Jugendliche im Bezirk mehr Angebote zu schaffen. Ihren Gesundheitszustand schätzen die Jugendlichen durchschnittlich mit »gut« ein, wobei sich die Liebenauer Mädchen nicht so gesund fühlen wie die Burschen, was sich auch mit den Ergebnissen des »Gesundheitsberichtes Liebenau« deckt (siehe unten). Mädchen geben auch häufiger an, mit ihrem Körper unzufrieden zu sein und ihr Essverhalten dem anzupassen. Burschen hingegen konsumieren mehr Alkohol und Drogen als Mädchen.

Die (Miss)Wirtschaft mit der Gesundheit – Rationierungsdiskussionen im Gesundheitswesen (2002)
In dieser Broschüre beleuchten verschiedene AutorInnen die in der Öffentlichkeit ständig präsenten Spardiskussionen und Rationierungsdebatten im Gesundheitswesen.
So schildert etwa Ruedi Spöndlin, Chefredakteur der Schweizer Zeitschrift »Soziale Medizin«, die laufende Rationierungsdebatte in der Schweiz. Es gäbe zwar noch keine Zweiklassenmedizin, die Krankenkassenprämien seien aber für Menschen mit geringem Einkommen bereits zur unerträglichen Belastung geworden. Frank Mathwig, Philosoph und Ethiker an der Universität Bern, verweist in seinem Beitrag auf die Denkfehler der Rationierungsdebatte: Die logischen Kategorien Medizin und Ökonomie würden vermischt; so könne etwa eine Verweigerung wichtiger medizinischer Leistungen aus der Sicht des Ökonomen durchaus logisch erscheinen, während es dem Berufsethos eines Arztes auf gefährliche Weise widerspreche. Markus Narath, Mitarbeiter in der medizinischen Direktion der KAGES, stimmt mit Mathwig darin überein, dass die gängige Spardiskussion im Gesundheitswesen interessensgeleitet und unwissenschaftlich sei. Narath weist aber auch darauf hin, dass es in der industrialisierten Welt keinen wissenschaftlichen erwiesenen Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand der Bevölkerung und der Höhe der Gesundheitsausgaben gäbe.

Gesundheitsbericht Liebenau – Wie gesund ist Liebenau? (2001)
Empirische Untersuchung über das Gesundheitsbewusstsein und das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung in Liebenau (mit finanzieller Unterstützung des Fonds Gesundes Österreich).
Ziel des Gesundheitsberichtes war es, die längerfristige Planung eines gesunden Stadtbezirks Liebenau zu ermöglichen. 500 Personen in Liebenau wurden in persönlichen Interviews zu ihrer Gesundheit, ihrer Lebensqualität, ihrem Gesundheitsverhalten etc. befragt. Einige Ergebnisse:

  • Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Krankheit und Schichtzugehörigkeit: Menschen mit niedrigerer Schulbildung fühlen sich kränker, klagen öfter über Beschwerden und suchen auch häufiger einen Arzt auf. Menschen mit höherer Schulbildung fühlen sich insgesamt gesünder, bewerten ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität positiver, liegen weniger Tage pro Jahr im Krankenhaus und haben weniger Krankenstandstage. Gesundheitlich besonders benachteiligt ist die Gruppe der Pflichtschul-Absolventen.
  • Die Liebenauer Frauen sind im Vergleich zu den Männern gesundheitlich benachteiligt: Sie haben weniger Selbstvertrauen und leiden weit häufiger an täglichen, stressbedingten Schmerzen wie etwa Kopfschmerzen, Rücken- und Kreuzschmerzen. Insgesamt gilt zwar: Frauen leben weit gesünder als Männer, sie achten mehr auf ihre Essgewohnheiten, sind weniger übergewichtig, machen häufiger Sport, beanspruchen eher Vorsorgeuntersuchungen und setzen im allgemeinen Maßnahmen, die man im klassischen Sinn als gesundheitsfördernd bezeichnen würde. Dennoch klagen Frauen weitaus häufiger über Beschwerden, sind öfter krank, müssen häufiger einen Arzt aufsuchen und sind auch öfter im Krankenhaus und Krankenstand als Männer.
  • Der Verkehr in Liebenau wird von den BewohnerInnen als sehr belastend empfunden.
  • Die häufigsten Beschwerden der LiebenauerInnen sind Rücken- und Kreuzschmerzen, gefolgt von Nacken- oder Schulterschmerzen und Müdigkeit untertags.

Download Gesundheitsbericht-Liebenau

Wohn- und Lebensqualität marginalisierter Bevölkerungsgruppen am Grünanger (2001)
Studie von Mag. Dr. Saskia Dyk, die als Soziologin im SMZ Liebenau der Frage nachging, wie die Wohnsituation am Grünanger die Gesundheit seiner BewohnerInnen sowie mögliche Gesundheitsförderungsprojekte beeinflusst (siehe dazu auch die Dissertation über Raumpotentiale am Grünanger).
Der Grünanger ist eine im Grazer Stadtgebiet einzigartige Siedlung, welche sozial marginalisierten und schwer integrierbaren Personen eine ihren Bedürfnissen entsprechende Wohnumgebung bietet. Die Gesundheitsförderung und Gemeinwesenarbeit in diesem Gebiet bildet einen wesentlichen Bestandteil der Arbeitsbereiche des SMZ. Ziel der Studie war es, die Partizipation und Vernetzung von BewohnerInnen und ExpertInnen zu forcieren und die subjektiven Eindrücke über Wohnen, Lebenszufriedenheit und Gesundheit der BewohnerInnen zu erforschen. In diesem Sinne wurde eine qualitative Befragungsmethode gewählt, wobei die Datensammlung über themenzentrierte Leitfadeninterviews erfolgte.

Vorbild Slowenien? Das Gesundheitssystem in unserem südlichen Nachbarstaat (2001)
Broschüre über eine Exkursion des SMZ Liebenau in das Gesundheitszentrum der Stadt Maribor.
Die slowenischen Gesundheitszentren verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz: Teamarbeit im primären Gesundheitswesen wird großgeschrieben. So betreut etwa das Gesundheitszentrum Maribor 183.000 Personen. Das Gesundheitszentrum ist für die primäre Gesundheitsversorgung der gesamten Bevölkerung zuständig, und vor allem auch für Risikogruppen. Der wesentliche Unterschied des slowenischen Modells im Gegensatz zur ambulanten Arbeit: Der Patient wird nicht nur hinsichtlich seines medizinischen Problems behandelt, sondern es wird auch die psychische und soziale Komponente seines Gesundheitszustandes berücksichtigt und in die Behandlung mit aufgenommen.

Basaglias Erbe – Ambulante Strukturen in Südtirol (1999)
Eine Broschüre über eine Exkursion auf den Spuren Franco Basaglias, des Vorkämpfers und Gründers der demokratischen Psychiatriebewegung in Italien, die in der Folge nach ganz Europa ausstrahlte. Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Grünen Akademie Graz.
Das Heft beinhaltet Beiträge über die italienische Gesundheitsreform von 1978, die Integration behinderter Kinder, die psychiatrische Versorgung in Südtirol sowie – zum Vergleich – eine Schilderung der Lage der psychiatrischen Versorgung in Österreich.

Gesunde Projekte. Initiativen und Modelle im österreichischen System der Gesundheitssicherung und Krankheitsbewältigung (1989)
Der Sammelband beschäftigt sich unter anderem mit psychosomatischen und psychotherapeutischen Ansätzen in verschiedenen medizinischen Fachbereichen sowie mit alternativen Modellen der Krankheitsbewältigung und der Gesundheitsförderung. Der Beitrag von Dr. Rainer Possert bezieht sich auf die Möglichkeit, alternative ambulante medizinische Versorgung in Praxisgemeinschaften anzubieten. Auf dem Weg zu einer "sozialen Medizin" soll der Mensch nicht nur als biologisches Wesen verstanden werden, sondern als eingebettet in psychosoziale Umstände, die seine Krankengeschichte wesentlich mit beeinflussen.

Bezirksstudie Liebenau (1987)
Studie über die gesundheitliche und soziale Versorgung der Bevölkerung in Liebenau, verfasst von Dr. Herta Scheucher (Co-Autoren Dr. Erna Schuller, Dr. Ulrike Krottmayer-Hoschka, Viktor Pölzl).
Diese erste Studie über die Versorgung und die Netzwerke der Liebenauer Bevölkerung beleuchtet unterschiedliche Anlaufstellen wie die praktischen Ärzte in Liebenau, die Familienberatungsstelle Graz Süd, ferner die gesundheitliche Situation der LiebenauerInnen, die Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen, Schulen etc.

Publikationen im Umfeld des SMZ
Die organisationalen Potentiale zur Reduktion sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit durch Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in Österreich. Ein Handlungsfeld Sozialer Arbeit? (Graz, 2009)
Die Diplmarbeit von Christoph Pammer, DSA und MPH, ehemaliger Sozialarbeiter im SMZ, beschäftigt sich mit den Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf das österreichische Gesundheits- und Sozialsystem. Es wurden Fallanalysen in Form von 12 narrativen Interviews mit ExpertInnen und AgentInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich geführt, worunter auch das SMZ zu finden ist.

Raumpotentiale am Grünanger – Ansatzpunkte für Gesundheitsförderung (2003)
Die Dissertation von Mag. Dr. Saskia Dyk, die von 1998 bis 2001 als Soziologin im SMZ Liebenau beschäftigt war, ergänzt die Studie zur Wohn- und Lebensqualität am Grünanger (siehe oben) um weitere wichtige Aspekte: Segregation und der Milieubegriff, Dimensionen der Wohnqualität, Gestaltungsspielräume des individuellen Wohnraumes, die Funktion der Gärten als individueller Sozial- und Lebensraum etc.

Neurorehabilitation und Salutogenese – Gesundheitsfaktoren im Rehabilitationsprozess aus salutogenetischer Sicht (2003)
Heilwig Possert-Lachnit, MSc, Vorstandsmitglied und Physiotherapeutin im SMZ Liebenau, wendet in ihrer Masterthese die Denkkategorien der Salutogenese auf Fragestellungen aus dem Bereich der Neurorehabilitation an. Bei einer neurologischen Erkrankung hängt (wie bei anderen Erkrankungen) der Rehabilitationserfolg auch von äußeren und inneren Faktoren im Krankheitsverarbeitungsprozess ab. Zentrales Thema der Arbeit ist die Darstellung des intrapersonalen Faktors in der Krankheitsverarbeitung sowie die Bestimmung seiner Rolle in der Neurorehabilitation.

Professionalisierung eines Nonprofit-Unternehmens anhand des Sozialmedizinischen Zentrums in Graz-Liebenau (2002)
Diese betriebswirtschaftliche Diplomarbeit von Mag. Gudrun Gruber beschäftigt sich mit der Organisationsstruktur des SMZ, mit dem Aufbau und der Struktur des Vereins, mit dem Qualitätsmanagement (ISO-Zertifizierung), mit strategischem Management, den Perspektiven des Internet für das SMZ etc.

Eichbachgasse 900: Leben in der »Zigeunersiedlung« am Rande der Stadt (2001)
Die Siedlung »Eichbachgasse 900« ist ein abgelegenes Areal jenseits des Autobahnzubringers Graz Süd, ohne Hinweisschild, ohne Kanal- und Wasseranschluss. Diese Wohnwagen- und Barackensiedlung wird von Roma bewohnt. Mag. Maria Zengerer untersuchte in ihrer Diplomarbeit einerseits die Geschichte der »Eichbachgasse 900« und befragte andererseits die BewohnerInnen über ihre persönliche Geschichte, ihr Identitätsbewusstsein, ihre Wohnsituation und ihr Alltagsleben.

Schrägfahrt mit Aufwind. Gemeindemedizin im Team – ein Modellversuch (1991)
Die psychologische Diplomarbeit von Mag. Gabriele Possert beleuchtet das »Experiment Praxisgemeinschaft« am Beispiel des Sozialmedizinischen Zentrums. Die Ärzte des SMZ entschlossen sich 1984, dem herkömmlichen Behandlungsmodell ein neues, kritisches gegenüberzustellen. In der konkreten Arbeitsorganisation bedeutete dies eine Forcierung von Kooperation, Integration und Ganzheitlichkeit. Der Patient sollte als Mensch ganzheitlich betrachtet und die vormals typische Hierarchie zwischen Arzt und Patient durch bessere Kommunikation entschärft werden.