Innerbetriebliche Gesundheitsföderung
Die innerbetriebliche Gesundheitsföderung trägt dazu bei, die Qualität unserer Arbeit zu sichern und die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen zu steigern.
Die tägliche Konfrontation mit sozialem Elend, geistiger, psychischer und körperlicher Behinderung, Schmerzen und Tod stellen für alle Gesundheitsberufe eine permanente Herausforderung dar. Durch die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen und konkreter Maßnahmen versuchen wir, eine Überlastung der MitarbeiterInnen zu vermeiden. Der Austausch zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen eröffnet neue Sichtweisen auf schwierige Betreuungssituationen und trägt dadurch zur Entlastung bei.
* Gemeinsame Hausbesuche der Sozialen Dienste mit anderen Berufsgruppen des SMZ eröffnen neue Blickwinkel auf das häusliche Umfeld der PatientInnen.
* Einmal im Monat gibt es im SMZ die Möglichkeit, komplexe Betreuungsfälle in einer internen Fallkonferenz zu besprechen.
* Helferkonferenzen werden einberufen, um in schwierigen Situationen gemeinsam mit den Angehörigen Ziele und Maßnahmen der Betreuung eines Patienten/einer Patientin festzulegen.
* Bei Abschlussgesprächen nach einem Todesfall können alle an der Betreuung Beteiligten ihre Trauer artikulieren und offene Fragen besprechen. Durch das gemeinsame Gespräch wird der Abschied erleichtert und die psychische Belastung vermindert.
* Supervision bietet die Möglichkeit, fachliche und relevante persönliche Probleme zu besprechen und Lösungsansätze zu erarbeiten.
Innerbetriebliche Gesundheitsförderung bedeutet für uns außerdem:
* die Schaffung von Organisationsbedingungen, die ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung ermöglichen
* Die Maßnahmen sind für alle MitarbeiterInnen zugänglich, kostenfrei und erfolgen in der Dienstzeit.