Todesfallbesprechungen
Durch den – oft über mehrere Jahre – dauernden Kontakt zu den PatientInnen ist ein Todesfall ein psychisch belastendes Ereignis für die MitarbeiterInnen. In den Gesprächen kann Trauer artikuliert und so besser verarbeitet werden. Offen gebliebene Fragen zur verstorbenen Patientin / zum verstorbenen Patienten können geklärt werden, was ein Abschied-Nehmen erleichtert. Zusätzlich soll auch Bilanz über die Kooperation der einzelnen Berufsgruppen gezogen werden, um Abläufe zu verbessern.
Bei diesen Gesprächen können folgende Themen besprochen werden:
- Klärung der Todesursachen
- Reflexion möglicher Schuldgefühle
- Qualität der Beziehungen zu den PatientInnen
- Glaube, Religion
- Gelingen und Störungen in der internen Kooperation
- Beziehungen in den betreuten Familien
- Umgang mit Tod und Trauer
- Hilfestellung bei Belastungen nach Todesfällen
- Prophylaxe von Krisen bei den Angehörigen