SMZ-Info Zeitschrift, Ausgabe 2/2014

Das neue SMZ-Info ist da!

Aktuelle Downloadausgabe des SMZ-Info

In dieser Sommerausgabe des SMZ-Infos erhalten Sie wieder einen Überblick über die Aktivitäten und Themen, die uns in den letzten Monaten beschäftigt haben. Etwas zu kurz kommen wie immer Berichte über die  ärztliche Alltagsarbeit, obwohl diese das Grundgerüst für das SMZ darstellt.  Seit der Übersiedlung haben uns fast täglich  neue PatientInnen  aufgesucht, auch die „StammpatientInnen “ gratulieren uns zu den neuen, hellen und vor allem praktischen  Räumlichkeiten. Die Kommunikation zwischen allen MitarbeiterInnen hat  sich deutlich verbessert seit alle Bereiche auf einer Ebene sind, nicht mehr zersplittert auf je zwei Stockwerke in zwei Häusern, wie  am alten Standort. Neuen Schwung ins Team haben auch die jungen ständigen MitarbeiterInnen gebracht,  bis auf die zwei „älteren Herren“, sind alle unter 30. Im Herbst werden uns wieder drei PraktikanntInnen zur Seite stehen, im Sommersemester kamen Studierende der Medizin im Rahmen von Pflichtpraktika zu uns und  die Lehrpraxis ist dzt. mit einem Turnusarzt besetzt, der in diesem Info über „Gesunde Emotionen“ schreibt. Das SMZ ist so nicht nur eine „Versorgungseinrichtung“, sondern auch eine beliebte Ausbildungsstätte.

Dass der „gute Ruf“ des SMZ über die Grenzen der Steiermark hinausreicht, bestätigt der Besuch von MitarbeiterInnen des „Pilotprojektes Enns“, wir vermissen jedoch das Interesse der PlanerInnen der GKK Steiermark, der Ärztekammer und anderer „Stakeholder“  an  einer Weiterentwicklung des SMZ. Die Bedeutung psychischer Faktoren und des sozialen Kontextes für Gesundheit ist  zwar in den Lehrplänen der Med Uni Graz integraler Bestandteil, die steirischen  „GesundheitsexpertInnen“ scheinen jedoch von ökonomischen und anderen Zwängen so beherrscht zu sein, dass sogar der Blick über den Tellerrand bis nach Liebenau getrübt zu sein scheint.

Die Inhalte der Artikel bzw. der Berichte verweisen auf die zahlreichen Vernetzungen des SMZ mit wissenschaftlichen („Peripherie“, Masterarbeit von Kerstin Nestelberger), kommunalen (Jugendamt, Schulen)  kulturellen (Oskar Hütter, Radio Helsinki) und konfessionellen (Pfarre Liebenau) Einrichtungen .

An dieser Stelle möchte ich mich noch  ganz besonders bei Mag. K.C. Kvas, Bezirksparteiobmann der ÖVP Liebenau, für die ausführliche Berichterstattung   über die  Veranstaltung des SMZ   anlässlich des Gedenkens an die Ermordung von ungarischen Jüdinnen und Juden am Grünanger in den Liebenauer Bezirksnachrichten bedanken.

Rainer Possert

Inhalt:

Editorial

SMZ Aktuell:
Psychische Gesundheit von Migrantinnen
Wie gesund sind Grazer Kinder?
Missbrauch von Ersatzdrogen
SMZ als Modell
MUSI-Star "Musik und soziale Integration im Stadtteil"
Update

Gesundheit und Bürgerbeteiligung:
3 Wochen Bürgerbeteiligung
Leben in Liebenau

Aus der medizinischen und therapeutischen Praxis:
Interview: Spielsucht
Aufgeschnappt
Gesunde Emotionen
Arbeiten und trotzdem arm
Dienstleistungs-Scheck

Aus der Stadtteilarbeit:
Sommerfest der VS Schönau
Mission Possible
Brunch als gesundheitsfördernde Maßnahme